Berichte aus dem Makerspace

Im vorherigen Bericht wurde bereits vom “GehT noch”-Förderprojekt für das Repair-Café geschrieben. Nachdem die Förderung bewilligt wurde, haben wir im November noch weitere Geräte bekommen. So umfasst unsere Ausstattung für das Repair-Café nun einen Gerätetester, mit dem wir nach erfolgter Reparatur die Sicherheit des Gerätes nach VDE 0701 / 0702 überprüfen können . Neben der Erweiterung unseres Werkzeugrepertoires sind wir nun auch mit neuen Flyern für das Repair-Café ausgestattet. Simone und Michael haben diese kreiert und das Endprodukt, welches eine schöne Übersicht zu unserem Ansatz “Reparieren statt wegwerfen” bietet, kann sich echt sehen lassen.

Auch in unserer Textilwerkstatt hat sich in den letzten zwei Monaten einiges getan. Einerseits haben wir Loch- und Nietzangen gespendet bekommen, mit denen u.a. Löcher in Gürtel gestanzt und Ösen befestigt werden können. Andererseits haben wir damit begonnen, eigene Vereins-T-Shirts mittels Siebdruck herzustellen. Als Vorbereitung dazu fand im Dezember eine Besichtigung des Atelier 82 in Friedrichsdorf statt, bei der wir uns angesehen haben, wie Siebdruck in der Praxis funktioniert. Im Dezember wurden dann die Siebe für den Druck vorbereitet. Hierzu haben wir Schablonen genutzt, die im Atelier 82 von uns angefertigt wurden. Mittels fotoreaktiver Emulsionen und den Schablonen wurden dann die Druckmuster auf die Siebe gebracht. Am 13.01. konnten nun die ersten T-Shirts mit unserem Vereins-Logo bedruckt werden.

Neben der Elektronik- und Textilwerkstatt gab es auch im 3D-Druck-Bereich Zuwachs. Wir haben nun einen zweiten FDM-Drucker (fused deposition modeling), mit dem Filament schichtweise aufgetragen wird. Der neue Drucker wurde uns von einem Bekannten gespendet und verfügt im Vergleich zu unserem anderen Drucker über einen etwas größeren Arbeitsbereich. Mit ihm können wir also sowohl größere Modelle drucken als auch Arbeiten parallelisieren. Da mit mehr gedruckten Objekten auch mehr Stützstrukturen und Fehldrucke anfallen werden, ist es dann sinnvoll, diese Reste zu neuem Filament zu recyclen. Eine Möglichkeit wäre hier ein DIY-Recycler, der die Reste zunächst schreddert, dann das Granulat einschmilzt und abschließend zu neuem Filament auszieht. Mal schauen, was sich da in Zukunft tun wird.

So, das war’s erst einmal wieder. Bis zum nächsten Bericht! 🙂

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